Grundwehrdienst – Bundeswehr – Tauglichkeitsgrad

Grundwehrdienst – Bundeswehr – welche Tauglichkeit hatte ich in der Grundwehrdienstzeit – welche Tauglichkeitsgrade gibt es?

  

Ich wurde als T2 eingemustert. Für Fachfremde bedeutet das soviel wie „alles ok“, aber bissel was passt uns nicht. Ich durfte z.B. wegen meinem Rücken Dinge wie Pionier-Arbeiten, Fallschirmtruppe oder z.B. Panzerfahrten nicht machen.
Bereut habe ich das nicht. Es ist allgemein bekannt, dass ungefederte Kettenfahrzeuge recht schädlich für Gelenke sind.

Mit welchem Grad wurde ich aus dem Dienst entlassen

Was ich bis heute noch nicht verstanden habe ich, dass ich mit T3, damals 2003 entlassen worden bin. T3 wurde Ende 2004 abgeschafft und in T5 umgewandelt. Was nicht wehrdienstfähig bedeutet. Wird wohl sicher der Grund sein, warum ich auch Jahre nach der Zeit beim BUND nie Wehrübungen machen musste.

Welche Grade gibt es

Offizielle Seiten:

Copy & Paste für euch:

„T1“, „T2“, = „wehrdienstfähig“
Bei dem Tauglichkeitsgrad „wehrdienstfähig“ unterscheidet man 3 Verwendungsgrade:

„T1“ = „voll verwendungsfähig“:
• Keine Gesundheitsstörungen
• Keine Verwendungsausschlüsse im Verwendungsausweis
=> Gesunder und durchschnittlich trainierter Jugendlicher
• keine Brille
• keine Zahnspange

„T2“ = „verwendungsfähig mit Einschränkung für bestimmte Tätigkeiten“:
• Leichte Gesundheitsstörungen
=> Gesunder Jugendlicher mit u.a.
• beginnenden Wirbelsäulen- und Gelenkveränderungen
• Allergien mäßiger Ausprägung (z.B. Heuschnupfen)
• Brille bis zu Werten von +/-8 Dpt (sph), +/-5 (cyl)

T3 wurde in T5 umgewandelt

Facharztbefunde müssen vorliegen.
nach oben
„T4“ = „vorübergehend nicht wehrdienstfähig“
Feststellung einer Gesundheitsstörung, die in ihrer Auswirkung auf den Wehrdienst oder in ihrem Verlauf innerhalb von vier Wochen noch nicht abschließend beurteilbar ist, wobei von einem durch Therapie oder Zeitablauf besserungsfähigen Gesundheitszustand ausgegangen werden kann.
=> z.B.: Kürzlich erlittener Unfall mit Knochenbrüchen, bei dem das Ergebnis nach erfolgter Ausheilung abgewartet werden muss, da beispielsweise Bewegungseinschränkungen verbleiben können.
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„T5“ = „nicht wehrdienstfähig“
Feststellung einer schweren Gesundheitsstörung. Eine Besserung des Gesundheitszustandes ist nicht zu erwarten.
=> z.B.:
• schwerste Wirbelsäulenverbiegungen (Buckelbildung)
• schwerste Gelenkveränderungen mit schweren Bewegungseinschränkungen
• Krebs (z.B. Blutkrebs)
• Erblindung auf einem Auge oder starke Sehbehinderung mit höheren Brillenwerten als unter „T2“
• Schwere Stoffwechselerkrankungen (u.a. Zuckerkrankheit)

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Welches Zubehör kann ich empfehlen?
Für deine erste Zeit und erste Woche im Wehrdienst benötigst du:

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  • Compeed Blasenpflaster – hilft, wenn die Blase einmal da ist.. Und hilft, damit die Blase nicht schlimmer wird, wenn sie da ist.. Diese Pflaster sind super bei großen Blasen.
  • Leukoplast – damit könnt ihr Blasen überkleben.
  • Panzertape – besorgt ihr euch vorher, damit klebt ihr eure Fersen zu. Auch nach 20 km bekommt ihr dann keine Blasen!
  • Original BW Unterhemd. Kauft euch zwei zusätzliche. Ihr werdet sehr viele dieser Dinger verschwitzen und werdet froh sein, wenn ihr zusätzliche habt. Es gibt von der BW nur 3, und die sind zu wenig! 2x kaufen, dann habt ihr genügend T-Shirts zum wechseln (glaubt mir einfach…).

Tipps für die Kampfstiefel

  • Ein Geheimtipp:
    Seal-Skinz wasserdichte Socken – denn eure Kampfstiefel sind nur aus Leder: nach 24h Einsatz im Biwak oder Gelände bei feuchtem Wetter wirds innen nass, dann gibts Reibung und Blasen… Zu meiner Zeit gab es sowas feines leider noch nicht, aber heute habt ihr die Möglichkeit, eure Füße länger trocken zu halten. Ich nutze diese in normalen Stiefeln und nasse Füße sind Geschichte! Sind etwas teuer, das stimmt, aber halten dicht bei nassem Wetter. Und trockene Füße geben keine Blasen! 1 Nummer Größer kaufen: habt ihr Fußgröße 42-43, dann 43-46 kaufen, etc.
  • Die besten Socken produziert Falke: FALKE Herren Trekking-Socke TK 2, die genannten Socken zeichnen sich durch gute Passform aus und sind dort verstärkt, wo man sich schnell Blasen holt (Zehen und Ferse). Zieht diese unter eure oliven BW-Socken, dies ist ein weiterer Geheimtipp, Blasen vorzubeugen. Es ist Vorschrift (ZDV), dass ihr immer die BW Socken sichtbar in die Schuhe anziehen müsst – aber es gibt zum Glück keine Vorschrift, die 2 Socken anziehen verbietet :-). Ich empfehle immer 2 Paar Socken in die Stiefel anzuziehen: Schweiss wird aufgesaugt, Blasen vermieden und die Kampfstiefel sitzen besser und scheuern nicht. Denkt auch daran, alle eure Socken nur mit wenig Waschmittel und keinem Weichspüler zu waschen! Jeder Rest von Waschmittel in den Socken weicht zusätzlich eure Fusshaut auf: Blasengefahr (alter Tipp vom Uffz.. – der stimmt).

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Alexander berichtet über seine Zeit & Erfahrung beim Heer 2002-2003

  1. Warum hast du dich dafür entschieden Wehrdienst zu leisten? Oder war das damals noch Pflicht als du das gemacht hast?
  2. Was hat es mit der Musterung auf sich, was passiert da konkret?
  3. Wie lange geht der Wehrdienst?
  4. Was lernt man da alles?
  5. Ist man dann permanent im Dienst oder darf man zwischendurch auch nach Hause?
  6. Kann man selbst entscheiden ob man hier in Deutschland stationiert bleibt oder zum Beispiel nach Afghanistan muss?
  7. Wie viel verdient man?
  8. Wie sind die Karrierechancen nach dem Wehrdienst?
  9. Mit welchen Waffen hantiert man alles?
  10. Wie viel Fitnesstraining gibt es? Sollte man da bereits ein Mindestmaß an Fitness mitbringen?
  11. Ist das Essen so schlecht wie es ihm nachgesagt wird?
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